Bericht vom Landestreffen in Pforzheim

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37864365_1907151856009397_5975529853657546752_n„Wenn du denkst, aufregender kann es nicht werden, dann fährste zum fds nach BaWü (nach Pforzheim). Und das bei 35 Grad Hitze!“

Und wie sollte es anders sein: es waren viele Leute da (das Foto zeigt nur den „übrig gebliebenen Rest“), es wurde hart diskutiert, aber sachlich und kulturvoll, an Stellen extrem unterhaltsam-über die Partei im Allgemeinen in West und Ost, in Nord und Süd, im Besonderen in BaWü, über Kommunales und Europa, immerhin stehen Wahlen an, über Bündnispolitik inner- und außerhalb der Partei, über Methoden, sowohl im Positiven als auch im Negativen, über „den Bruch mit dem Stalinismus als Methode“ und ob das überall noch präsent ist. Über die wichtigste Frage der heutigen Zeit: Wie hältst Du es mit der Gesellschaft, offen oder geschlossen?!?
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Mitgliederversammlung am 28. Juli

15268068_1252606124797310_3214727132493724053_nLiebe Genossinnen und Genossen,

das Jahr 2019 wird ein zentrales Jahr für DIE LINKE in Baden-Württemberg, da es darum geht die kommunalpolitische Präsenz der Partei im Land und vor allem in der Fläche auszubauen. Die Kommunalwahl 2019 kann daher schon eine Grundsteinlegung für die kommenden Landtagswahlen verstanden werden. Als fds legen wir selbstverständliche besonderen Wert auf diese kommunalpolitische Verankerung und  wir wollen uns mit euch darüber bei unser diesjährigen Mitgliederversammlung in Pforzheim verständigen.

Wir müssen aber auch über uns reden. Zwar verzeichnen wir weiterhin ein stetiges Mitgliederwachstum, dennoch darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir als fds BaWü in den letzten 1 ½ Jahren nicht an das Aktivitätsniveau anknüpfen konnten, für welches wir sonst bundesweit bekannt sind. Deshalb haben wir uns auch dafür entscheiden, den Landesvorstand des fds bei der kommenden MV neu zu wählen, da dies sowieso auch in diesem Jahr fällig wäre. Wir sind sehr zuversichtlich, dass viele neue Gesichter dazu bereit sind das fds BaWü auch im Landesvorstand voranzubringen und begrüssen ausdrücklich sämtliche Kandidaturen.

Selbstverständlich müssen wir auch über unsere Partei debattieren, welche im kommenden Herbst einen neuen Landesvorstand wählen wird. Diese Wahl ist für uns von immenser Bedeutung und daher müssen wir auch über unser Vorgehen hier reden. Zwar war die Situation für Mitte-Links Bündnisse in Deutschland sicherlich schon einmal besser, aber wir dürfen es als demokratische Sozialisten nicht dazu kommen lassen, dass in diese Option in unserer Partei völlig abgeräumt wird, gerade auch weil in Brandenburg und Thüringen im Jahr 2019 Landtagswahlen sind, deren Ausgang für die bundespolitische Bedeutung der LINKEN immens wichtig sein wird.

Weil wir so viel zu besprechen haben, bitten wir euch darum zahlreich an unserer Mitgliederversammlung zu erscheinen. Selbstverständlich planen wir wieder nach einem harten Arbeitstag ausgelassen zu feiern.

Los geht es ab 11 Uhr in der Kronprinzenstr. 46 in 75177 Pforzheim.

You gotta fight for your right to Partei!

Venceremos!

Antje, Ingrid, Sebastian und Marco

Bericht zum Landesparteitag der LINKEN Baden-Württemberg

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24174693_1629220760450001_3695766222482993272_nDer Landesparteitag stand besonders unter dem Einfluss der gescheiterten Jamaika-Sondierungen und der inzwischen bekannt gewordenen Überwachung unserer Abgeordneten Gökay Akbulut durch den Verfassungsschutz. Auch die jüngsten politischen Entwicklungen lassen uns nicht davon abrücken, parlamentarisch nach politischen Bündnissen zu suchen, mit denen wir unsere Inhalte umsetzen können. Wir als fds Baden-Württemberg schließen uns ausdrücklich den Solidaritätsbekundungen für Gökay Akbulut sowie für die nach §219a StGB (Werbung zum Schwangerschaftsabbruch) verurteilten Ärztin Kristina Hänel an.

Der von uns mitbeschlossene Leitantrag des Landesvorstands weist auf eine Vielzahl wichtiger Ansatzpunkte hin, auf die wir in den kommenden Monaten aufbauen und diese erweitern wollen. Warum ein inhaltlich dürftiger Änderungsantrag, der den Leitantrag lediglich mit Kampfbegriffen unterfüttert, vom Landesvorstand ohne Diskussion übernommen wurde, ist uns bis heute jedoch schleierhaft. Wir freuen uns darüber, dass der Antrag zu wechselnden Veranstaltungsorten des Landesparteitags der Kreisverbände Konstanz, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach trotz seiner knappen Ablehnung viel Zustimmung bekommen hat. Wir hoffen, dass die Debatte über die Einbindung des ländlichen Raumes in die Strukturen des Landesverbands dadurch stärker in den Fokus gerückt wird. Verständnis für das Anliegen zeigten bei der Abstimmung schließlich auch viele Delegierte aus den nördlichen Kreisverbänden. Weiterlesen